28. May 2017

Akkuschrauber Test – Flexibel und schnell schrauben

Akkuschrauber TestBei einem Akkuschrauber handelt es sich um ein elektrisches Werkzeug, welches mit einem Akku betrieben wird. Akkuschrauber eignen sich ausgezeichnet zum Schrauben, aber auch zum Bohren und manchmal sogar zum Fräsen.

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Akkuschrauber zeichnen sich durch ein sehr leichtes Eigengewicht aus, sind handlich und können sehr kraftvoll diverse unterschiedliche Arbeiten erledigen. Dank ihres kompakten Designs, werden Akkuschrauber besonders gerne zum Montieren und Demontieren von Möbeln benutzt. Viele angebotene Geräte leisten auch an sehr schwer zugänglichen Bereichen hervorragende Arbeit. Hierzu wird lediglich ein entsprechender Winkelaufsatz benötigt. Fortschrittlich konstruierte Akkuschrauber besitzen meistens die neuste Li-Ionen-Technologie, lassen sich über einen langen Zeitraum hinweg benutzen, ohne sich dabei selbst zu entladen und können binnen weniger Minuten voll aufgeladen werden.

Was sollte man beachten, wenn man sich einen Akkuschrauber zulegt?

Bei einem Akkuschrauber handelt es sich, wie es der Name schon vermuten lässt, um ein akkubetriebenes Werkzeuggerät, mit dem man Bohrarbeiten sowie Schraubarbeiten flexibel ohne Stromnetz durchführen kann. Unter den akkubetriebenen Werkzeugen sind Akku Bohrschrauber die meist verbreitetsten Geräte, die sowohl im Heimwerkerbereich als auch Profibereich nicht mehr weg zu denken sind.

Handwerker mit Akku Bohrschrauber und WerkzeuggürtelBevor man sich einen Akku Bohrschrauber zulegt, sollte man sich im Vorfeld genau über die verschiedenen auf dem Markt vertretenen Gerätschaften informieren. Auf dem heutigen Produktmarkt gibt es eine Reihe unterschiedlicher Modelle, die für verschiedene Einsatzorte geeignet sind. Beispielsweise gibt es kleine, handliche Mini-Akkuschrauber, die sich vor allem für den gelegentlichen Einsatz im Heimwerkerbereich vorteilhaft verwenden lassen. Auch sind Schlagbohrschrauber vertreten, die sich für den Profi-Einsatz in einer Werkstatt und in der Industrie gut benutzen lassen.

Damit man keinen Fehlkauf macht, ist es wichtig, einige essentielle Dinge zu beachten:

Technische Daten:

Wenn man sich im Fachgeschäft oder aber im Internet nach einem Akku Bohrschrauber umsieht, fällt einem sofort auf, dass jedes Modell mit diversen Zahlen versehen ist. Mithilfe dieser technischen Daten kann man sich orientieren, um ein sehr gutes Produkt zu finden. Vor allem zu beachten ist stets die Qualität des Akkus und natürlich die Leistung. Da sich die verschiedenen auf dem Markt befindlichen Geräte zum Teil stark unterscheiden, sollte man immer genauer hinsehen. Die Leistung eines Akkuschraubers wird durch die Werte: Volt und Amperestunden sowie Watt bestimmt.

Die Leistungskraft des akkubetriebenen Schraubgeräts wird hierbei immer in der Einheit „Watt“ angegeben. Aber aufgepasst: Nicht alle Hersteller geben die Wattzahl an. Falls dies der Fall ist, kann man die Voltzahl mit den Amperestunden einfach multipliziert werden. Die Einheit „Volt“ bestimmt die Spannung des Schraubgeräts und dessen Akku. Je höher die Volteinheit ist, desto größer und schwerer ist der Akkuschrauber im Endeffekt auch. Wenn man mit dem Werkzeug nicht nur Schrauben möchte, sondern auch Bohrungen vornehmen muss, sollte auf einen hohen Spannungswert geachtet werden. Wenn das Gerät lediglich für den normalen Hausgebrauch verwendet werden soll, dann reicht ein Gerät mit einer niedrigen Voltzahl vollkommen aus. Wie lang der integrierte Akku verwendet werden kann, bestimmen die Amperestunden des Geräts. Wieder gilt: Je höher die Werte, desto länger kann der Akku eingesetzt werden.

Akku:

MöbelmontageDer Akku ist der mitunter wichtigste Bestandteil eines Bohrers. Wichtig zu beachten ist vor allem, dass der Akku eine gewisse, den eigenen Ansprüchen entsprechende, Leistung erbringen kann sowie groß genug dimensioniert ist, damit er nicht ständig aufgeladen werden muss. Sehr empfehlenswert sind schnellaufladende Akkus, die mit der modernen Li-Ionen-Technologie ausgestattet sind.

Im Vergleich zu herkömmlichen Akkus können sie sich innerhalb von nur 30 Minuten voll aufladen, wogegen handelsübliche Akkus um die 1 bis 2 Stunden brauchen. Wenn der Akkuschrauber flexibel zum Einsatz kommen soll, ist es ratsam, einen Li-Ionen-Akku zu erwerben. Vorteilhaft ist bei dieser Technologie außerdem, dass sich die Akkus nicht entladen, auch wenn sie über längere Zeit hinweg nicht gebraucht wurden.

Drehzahl:

Wie viele Umdrehungen die Werkzeugmaschine innerhalb einer Minute verrichten kann, bestimmt die Drehzahl. Auch hier gilt wieder: Je höher die Drehzahl des Geräts ist, desto eher eignet es sich für anspruchsvolle Schraub-, Bohr- und sogar Fräsarbeiten. Wenn man auf der Suche nach einem kleinen Akkuschrauber zum Bohren ist, sollte man ein Modell mit hoher Drehzahl wählen. Die hohe Drehzahl kann mithilfe von hoher Voltzahl erreicht werden.

In diesem Zusammenhang ist auch auf den Drehmoment des gewünschten Akkuschraubers zu achten. Das Drehmoment gibt die Kraft an, die beim Schrauben und Bohren sowie Fräsen aufgewendet werden kann. Wenn man vor allem große Schrauben benutzt, sollte man auf ein hohes Drehmoment achten. Hierbei ist es ratsam einen Akkuschrauber zu wählen, bei dem man unterschiedliche Drehmomente individuell einstellen kann.

Funktionen:

Ein guter Akkuschrauber zeichnet sich außerdem durch seine integrierten Zusatzfunktionen aus. Sehr wichtig zu beachten ist, dass der Akkuschrauber mit einem Schnellspannfutter ausgestattet ist. Das Schnellspannfutter ist auch unter der Abkürzung „SDS-Futter“ bekannt. Mit dem Schnellspannfutter kann dafür gesorgt werden, dass die Bits nicht mühsam von Hand eingedreht werden müssen, sondern bequem eingelegt und mittels eines Handgriffs am Akkuschrauber befestigt werden können. Dies ist vor allem dann hilfreich, wenn man die Bits häufig wechseln muss, zum Beispiel beim Aufbau von Möbeln.

Eergonomie:

Akkuschrauber und SchraubenJe mehr Spannung ein Akkubohrer aufweist, desto schwerer und folglich unhandlicher wird das Gerät. Je nach Häufigkeit und Gesamtdauer des Gebrauchs muss hierbei individuell entschieden werden. Für schwerere Arbeitsaufgaben sollte auf eine Bohrmaschine zurückgegriffen werden. Der Griff eines Akkuschraubers ist ebenfalls wichtig zu beachten. Auf dem Markt gibt es T-förmige und pistolenförmige Elektrowerkzeuge. Wenn man vorwiegend horizontale Arbeiten durchführen muss, eignet sich ein T-förmiger Griff besser, da sich das Gerät sehr gut ausbalancieren kann.

Senkrechte Arbeiten lassen sich sehr gut mit einem pistolenförmigen Akkuschrauber nachvollziehen, da man mit ihm mehr Gewicht auf die Schrauben auswirken kann. Das Bohrfutter sollte aus Metall bestehen. Metall-Bohrfutter sind sehr gut geeignet bei Akkuschraubern, da man diese ohne Gerät öffnen kann, um neue Bithalter und Bits in die Maschine zu setzen. Das erspart sehr viel Zeit bei der Arbeit.

Lieferumfang:

Falls Bits im Lieferumfang inbegriffen sind, ist es von Vorteil, wenn diese magnetisch ausgelegt sind, da die Schraubaufnahme dadurch erleichtert werden kann. Auf jeden Fall mitgeliefert werden sollte ein Transportkoffer für den Akkuschrauber sowie eine integrierte, unter oder über dem Bohrkopf angebrachte LED-Leuchte und ein Gürtel-Clip.

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